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Wie man geschlechtsneutrale Sprache beim Schreiben verwendet

Anleitung4 Min.·Aktualisiert Mai 2024

Überblick

Die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache stellt sicher, dass Ihre Texte inklusiv, professionell und konform mit modernen akademischen Standards sind. Sie lernen, geschlechtsspezifische Nomen durch neutrale Alternativen zu ersetzen, das singuläre they zu meistern und Sätze umzustrukturieren, um Voreingenommenheit zu vermeiden. Diese Techniken verbessern die Klarheit und verhindern den Ausschluss nicht-binärer Personen in Ihrer Forschung und Ihren Essays.

Schritt 1: Geschlechtsspezifische Nomen durch neutrale Alternativen ersetzen

Beginnen Sie damit, Nomen zu identifizieren, die ein bestimmtes Geschlecht implizieren, wenn der Kontext für alle Menschen gilt. Viele traditionelle Begriffe im Englischen verwenden 'man' als Standard-Suffix oder -Präfix. Ersetzen Sie diese durch inklusive Entsprechungen, die sich auf die Rolle oder die kollektive Gruppe konzentrieren. Verwenden Sie beispielsweise 'humanity' statt 'mankind' und 'synthetic' statt 'man-made'. Im beruflichen Kontext ersetzen Sie 'chairman' durch 'chair' oder 'coordinator'. Diese Anpassung verhindert die subtile Implikation, dass bestimmte Rollen oder Eigenschaften von Natur aus männlich sind. Prüfen Sie Ihren Entwurf gezielt auf Wörter, die auf '-man' enden, um diese Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Schritt 2: Das singuläre 'they' für unbekannte Subjekte verwenden

Verwenden Sie das singuläre they, wenn Sie sich auf eine Person beziehen, deren Geschlecht unbekannt, irrelevant oder nicht-binär ist. Während ältere Grammatikregeln auf 'he or she' beharrten, ist diese Formulierung repetitiv und schließt diejenigen aus, die sich nicht als männlich oder weiblich identifizieren. Moderne Styleguides wie APA und MLA befürworten 'they' nun als singuläres Pronomen. Achten Sie bei der Verwendung des singulären 'they' darauf, dass Ihre Verben mit der Pluralform des Pronomens übereinstimmen (z. B. 'they are' statt 'they is'), auch wenn Sie sich auf eine Person beziehen. Dies bewahrt den grammatikalischen Fluss und bleibt gleichzeitig inklusiv.

Schritt 3: Sätze umstrukturieren, um Pronomen zu eliminieren

Schreiben Sie so, dass ein Pronomen gar nicht erst nötig ist, um Ihre Prosa prägnanter zu gestalten. Eine effektive Methode ist es, das Subjekt in den Plural zu setzen. Anstatt zu sagen 'A student must submit his paper', schreiben Sie 'Students must submit their papers'. Eine andere Technik ist es, das Pronomen ganz wegzulassen, wenn der Satz klar bleibt. Zum Beispiel kann 'The doctor finished his rounds' zu 'The doctor finished the rounds' werden. Sie können auch sparsam das Passiv verwenden oder das Pronomen durch einen Artikel wie 'a' oder 'the' ersetzen, um einen neutralen Ton zu bewahren, ohne die Klarheit zu opfern.

Beispiel: Geschlechtsspezifische vs. neutrale Formulierungen

Example
Original (geschlechtsspezifisch):
`If a researcher wants to publish his findings, he must ensure his data is verified by his peers.`

Revision A (Singuläres They):
`If a researcher wants to publish their findings, they must ensure their data is verified by their peers.`

Revision B (Pluralisierung):
`Researchers who want to publish their findings must ensure their data is verified by their peers.`

Revision C (Direkt/Neutral):
`Publishing research findings requires data verification through peer review.`

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt

  1. Verwendung von 'he' als generisches Maskulinum: Dies ist veraltet und erzeugt eine sofortige geschlechtsspezifische Voreingenommenheit in Ihrer Arbeit.
  2. Übermäßiger Gebrauch von 'he or she': Dies führt zu unnötigem Ballast in Ihren Sätzen und erschwert das Lesen des Textes.
  3. Inkonsistente Pronomen-Übereinstimmung: Stellen Sie sicher, dass Sie, wenn Sie einen Absatz mit 'they' für ein Subjekt beginnen, später nicht versehentlich zu 'he' oder 'she' zurückkehren.
  4. Geschlechterannahme basierend auf Rollen: Vermeiden Sie es, eine Pflegekraft als 'she' oder einen Piloten als 'he' zu bezeichnen, es sei denn, Sie diskutieren eine spezifische, bekannte Einzelperson.

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