Was ist Selbstplagiat
Was ist Selbstplagiat?
Quick answer
Selbstplagiat ist die Wiederverwendung Ihrer eigenen, zuvor eingereichten oder veröffentlichten Arbeit in einer neuen Aufgabe ohne ordnungsgemäße Zitierung oder Genehmigung. Obwohl Sie das geistige Eigentum besitzen, betrachten akademische Einrichtungen das 'Recycling' von Arbeiten als eine Form akademischer Unredlichkeit, da von Aufgaben erwartet wird, dass sie originelle Anstrengungen und neues Lernen für jeden spezifischen Kurs enthalten.
Selbstplagiat vs. traditionelles Plagiat
Vergleichstabelle
| Dimension | Traditionelles Plagiat | Selbstplagiat |
|---|---|---|
| Quelle | Arbeit einer anderen Person | Ihre eigene frühere Arbeit |
| Hauptproblem | Diebstahl geistigen Eigentums | Täuschung bezüglich Originalität |
| Ziel | Anerkennung für fremde Ideen beanspruchen | Neue Arbeit vermeiden |
| Erkennung | Plagiatssoftware (Turnitin) | Institutionelle Datenbanken/Gedächtnis |
| Universitätsrichtlinie | Universell verboten | Erfordert oft Zustimmung des Dozenten |
| Gebräuchlicher Name | Stehlen | Doppeldippen oder Recycling |
Warum Selbstplagiat ein akademischer Verstoß ist
Die meisten Studierenden gehen davon aus, dass sie nicht von sich selbst stehlen können. Akademische Anerkennung wird jedoch für den Prozess des Lernens und Schaffens von etwas Neuem in einem bestimmten Kontext vergeben. Wenn Sie einen alten Aufsatz für einen neuen Kurs einreichen, 'doppeldippen' Sie im Wesentlichen bei der Anerkennung. Dies täuscht den Dozenten, dass Sie neue Forschung betrieben und neue Argumente entwickelt haben, während Sie tatsächlich die Lernanforderungen des Kurses umgangen haben. Darüber hinaus halten viele Zeitschriften und Verlage das Urheberrecht an veröffentlichten Werken, was bedeutet, dass selbst der ursprüngliche Autor sich selbst zitieren muss, um rechtliche und ethische Konflikte zu vermeiden.
Beispiele für Selbstplagiat in studentischen Arbeiten
So zeigt sich Selbstplagiat typischerweise im Hochschulkontext im Vergleich zum korrekten Vorgehen.
Szenario: Verwendung einer früheren Forschungserkenntnis
**Die Selbstplagiat-Version:** Ein Student kopiert zwei Absätze über die Weltwirtschaftskrise aus einem Aufsatz, den er in einem Geschichtskurs im ersten Studienjahr geschrieben hat, und fügt sie in eine wirtschaftswissenschaftliche Arbeit im dritten Jahr ein, ohne die frühere Arbeit zu erwähnen. **Die korrekte Version:** Der Student fragt den Wirtschaftsprofessor, ob er auf seiner früheren Forschung aufbauen kann. Mit Erlaubnis schreibt der Student den Abschnitt um, um ihn an den wirtschaftlichen Kontext anzupassen, und fügt ein Zitat ein: (Autor, 2022). Dies erkennt an, dass die Ideen aus einem anderen akademischen Kontext stammen.
Wie man Selbstplagiat vermeidet
Befolgen Sie diese praktischen Schritte, um sicherzustellen, dass Ihre Arbeit originell und ethisch bleibt:
- Behandeln Sie Ihre eigene frühere Arbeit immer als Drittquelle, die ein formelles Zitat erfordert.
- Konsultieren Sie Ihren Dozenten, bevor Sie Daten, Themen oder Text aus einem früheren Kurs wiederverwenden.
- Konzentrieren Sie sich darauf, für jede Aufgabe einen neuen 'Blickwinkel' zu entwickeln, anstatt nach Wegen zu suchen, alte Inhalte wiederzuverwenden.
- Verwenden Sie einen Plagiatsprüfer, der Ihre Arbeit mit Ihren eigenen früheren Einreichungen vergleicht, wenn Sie sich bezüglich Ähnlichkeiten unsicher sind.
- Wenn Sie auf früherer Forschung aufbauen müssen, fassen Sie die alten Ergebnisse kurz zusammen und konzentrieren Sie den Großteil der neuen Arbeit auf frische Analysen.
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